Dieses Quartett trifft genau den richtigen Ton, um weder den „Otto-Normal-Hörer“ zu verschrecken, noch um anspruchsvolle Art-Rocker zu langweilen. Bruce Soord und seine Mitmusiker beherrschen die Balance zwischen gefälligen Songs und Experimentierfreude. Darin dürfte auch der Schlüssel zum seit einem Jahrzehnt währenden Erfolg der Band liegen.
Es dauerte drei Jahre, bis The Pineapple Thief sich trotz zweier Alben erstmals live präsentierten. The Pineapple Thief war bis dato ein Ein-Mann-Betrieb, bestehend aus Mastermind Bruce Soord, der im stillen Kämmerlein alles selbst machte und erst auf Drängen der begeisterten Hörer, die diese Musik auch mal live erleben wollten, eine Band zusammenstellte.
Soords Kompositionen und Soundtüfteleien eint Fans von Pink Floyd und Porcupine Tree mit denen der Alternative-Helden von Radiohead und Smashing Pumpkins. Elektronisches und akustische Gitarren verwebt Soord zu spannungsreichen Soundscapes und schmückt sie mit seinem anziehenden, melancholisch angehauchten Gesang.
Nun präsentiert das Quartett mit „Someone Here Is Missing“ sein brandneues Album. Abgesehen davon, dass die vier Männer überzeugt sind hier ihre beste Arbeit jemals vorgelegt zu haben, ist man voller Stolz, dass Storm Thorgerson das Artwork geliefert hat. Und der macht’s wirklich nicht für jede Band. In den dreißig Jahren seines Schaffens gestaltete Thorgerson zahlreiche Alben für Pink Floyd, Led Zeppelin und neuerdings für Muse und Biffi Clyro.
Pink Floyd und Crowded House werden gerne zu Vergleichen herangezogen, um die Musik von Sun Domingo zu beschreiben. Das Trio aus Atlanta hat sich seine eigene Schublade gebastelt: Progressive Pop Rock, für alle die sowohl Tiefe und musikalische Abenteuerlust, als auch zeitlose Pop-Elemente schätzen.
hier vorab schonmal ein Video: