Eine samtweiche Stimme, streichelzart begleitet von einer verspielten Band und ein geschmackvolles, zeitloses Songwriting machen Torun Eriksen zum neuen Liebling der europäischen Jazzszene. Das Colos-Saal Publikum kam bereits 2005 und 2006, beim Jazzfest im Schlosshof und danach im Colos-Saal, in den Genuss der sinnlichen Jazz-Variante der jungen Norwegerin und ihrer Band.
„Torun Eriksen hat für laute Töne nicht viel übrig. Um ihrer Stimme strahlende Intensität zu verleihen, muss die norwegische Sängerin diese nicht erheben. Um ihre Hörer in Bann zu ziehen, bedarf sie keiner dramatischen Effekte oder elektronischen Schnickschnacks. Unterstrichen werden diese Qualitäten auf ihrem neuen Album “Passages” durch ausgesprochen transparente Arrangements und eine sparsame Instrumentierung, die es einem ermöglicht, die wunderbaren Details ihrer Musik vollkommen auszukosten. …
Auf ihr drittes Album “Passages” ließ Torun Eriksen ihre Fans vier Jahre warten. Sie nutzte die Zeit, um neue Songs heranreifen zu lassen und ihre Band teilweise umzuformieren: Geblieben sind Keyboarder David Wallumrød und Bassist Kjetil Dalland, für den Schlagzeuger Torstein Lofthus kam Anders Engen (der das neue Album auch produzierte) und Saxophonistin/Flötistin Frøydis Grorud wurde durch den Gitarristen Kjetil Steensnæs ersetzt, der hier viele Akzente setzt. “Passages” ist stilistisch deutlich breiter gefächert als die beiden Vorgängeralben. Dezent werden hier Folk- und Country-Elemente mit Soul, Rhythm’n’Blues und Jazz vermischt.“ (JazzEcho, 7.4.2010)